Diabetes in der Schwangerschaft


Riskant, aber gut zu behandeln
Diabetes in der Schwangerschaft

Die Schwangerschaft ist eine Zeit voller Untersuchungen und Kontrollen. Auch auf einen möglichen Schwangerschaftsdiabetes sollten werdende Mütter sich testen lassen.

Er ist eine der häufigsten Begleiterkrankungen während einer Schwangerschaft, doch erkennen werdende Mütter ihn oft nicht: den Schwangerschaftsdiabetes (Gestationsdiabetes). Die unspezifischen Symptome schreiben Betroffene häufig der Schwangerschaft zu. Ein Fehler, sagt Dr. Utta Petzold, Medizinerin bei der Barmer: „Die Gefahr einer Frühgeburt erhöht sich, und das Kind kann ein abnormes Größenwachstum mit gleichzeitiger Entwicklungsverzögerung, vor allem der Lungenreifung, zeigen.“ Auch Komplikationen bei der Geburt sind nicht untypisch.

Risiko eines Diabetes mellitus

Häufig verschwindet der Schwangerschaftsdiabetes nach der Geburt von selbst, wenn sich der Hormonhaushalt der Frau wieder normalisiert. Doch erkranken viele Mütter in späteren Schwangerschaften erneut. Und etwa die Hälfte von ihnen wird innerhalb der nächsten zehn Jahre zuckerkrank (Diabetes mellitus). Deshalb ist es ratsam, sich frühzeitig während der Schwangerschaft einem oralen Glukosetoleranztest (OGTT) zu unterziehen. Dabei nimmt die werdende Mutter ein glukosehaltiges Getränk zu sich und der Arzt misst, wie schnell die Glukose vom Körper abgebaut wird.

Ernährung und Bewegung beugen Diabetes mellitus vor

Den Folgen eines Schwangerschaftsdiabetes lässt sich oft bereits mit einer Ernährungsumstellung begegnen. Auf den Speiseplan gehört dann ballaststoffreiche Kost, zum Beispiel in Form von Naturreis, Vollkornprodukten und Kartoffeln. Auch regelmäßige leichte Bewegung hilft. Daneben sollten Betroffene darin geschult werden, ihren Blutzucker selbst zu messen und unter Kontrolle zu haben. Ein Diabetologe kann dabei unterstützen. Petzold ergänzt: „Erst, wenn diese Maßnahmen nicht zum Erfolg führen, wird eine Insulintherapie notwendig.“

Quelle: Barmer

News

Wärmflaschen richtig benutzen
Wärmflaschen richtig benutzen

Achtung, Verbrühungs-Gefahr

Wärmflaschen sind bei vielen Gelegenheiten hilfreich. Sie haben allerdings auch ihre Tücken – im schlimmsten Fall kann man sich damit verbrühen. Damit das nicht passiert, gibt es hier ein paar praktische Tipps.   mehr

Wie Medikamente heiser machen
Wie Medikamente heiser machen

Pille, ACE-Hemmer und Kortison

Manchmal ist es gar nicht die Erkältung, die eine Heiserkeit auslöst. Auch Medikamente können zu Stimmstörungen führen. Ob man sie absetzen oder austauschen kann, entscheidet die Ärzt*in. Zusätzlich lässt sich aber mit Hausmitteln helfen.   mehr

Säureblocker nicht zu lange schlucken
Säureblocker nicht zu lange schlucken

Nebenwirkungen nicht unterschätzen

Ob Refluxkrankheit oder Gastritis: Protonenpumpenhemmer machen schnell Schluss mit Magenschmerzen und Sodbrennen. Allerdings gibt es gute Gründe, die Säureblocker nicht allzu lange einzunehmen.   mehr

Nach Infarkt Beine stärken
Person beim Beintraining auf einem Outdoor-Fitnessplatz.

Herzschwäche vorbeugen

Herzinfarkt überstanden? Jetzt heißt es, die Beinmuskulatur zu trainieren. Denn Personen mit viel Kraft in den Beinen entwickeln nach ihrem Herzinfarkt seltener eine Herzschwäche.   mehr

Mit dem Baby schwimmen
Mit dem Baby schwimmen

Löst Chlorwasser Asthma aus?

Der frühe Kontakt mit Wasser macht schon den Kleinsten Freunde, nimmt Ängste und fördert die Bindung zwischen Eltern und Kind. Dennoch könnte der Aufenthalt im gechlorten Wasser auch Nachteile haben. Die Fachwelt diskutiert, ob Babyschwimmen im Kindesalter Asthma begünstigt.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen
Neue Elbe Apotheke
Inhaber Apotheker Nagip Maksoud
Telefon 04143/63 63
Fax 04143/91 32 03
E-Mail kontakt@apothekedrochtersen.de